Kategorien-Archiv Frühschicht

Nachlese der Frühschicht 26 bei der FGW in Remscheid vom 7.12.2017

„Auf dieser Frühschicht zeigte sich mal wieder der ganze Wert meiner Mitgliedschaft“ sagte ein Teilnehmer der 26ten Frühschicht des Kompetenznetzwerkes für Oberflächentechnik e.V.. Geschäftsführer Achim Gilfert freut sich über diesen Satz besonders und möchte das unterstreichen.

„Es treffen sich Menschen, die alle vom gleichen Geist der Unternehmerschaft geprägt sind. Wenn jemand ein Beschichtungsproblem oder ein anders Problem schildert, entwickelt sich rasch eine Diskussion, auf welchen Wegen eine Lösung zu finden ist. Dabei kommen Dinge ins Spiel, mit denen vorher niemand rechnen konnte – Spartenwissen oder auch Nischenverfahren, die kaum jemand kennt. In jedem Fall nehmen alle Impulse und „neue“ Gedanken mit“.

Die letzte Frühschicht 2017 fand bei der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge Und Werkstoffe e.V. FGW statt. Die FGW ist Gründungsmitglied unseres Vereins. Wir haben auch einen Einblick in die Abläufe, die Werkstätten und Labore erhalten. Dort konnten wir uns von den Vorteilen von Smart Material überzeugen. Teilweise können diese aufwendige Anlagen obsolet machen. Eine sehr spannende, aber auch komplexe Entwicklung, die ähnliche Konsequenzen mit sich bringt wie die der Digitalisierung.

Auf der Frühschicht konnten wir auch unserem Mitglied WIWOX Surface Systems die Mitgliedsurkunde an Herrn Hallensleben überreichen. Darüber haben wir uns sehr gefreut und wir möchten uns auch auf diesem Wege bei allen Mitgliedern für ihr Engagement und ihre Unterstützung bedanken. Ohne die Mitglieder wäre der Verein nur ein leerer Eimer – und für sich selbst nutzlos.

Vielen Dank an das Team der FGW für die Möglichkeit der Frühschicht.

 

 

 

Nachlese zur 25. Frühschicht bei der Hühoco GmbH

Am 06. April 2014 führte das in Hattingen ansässige Kompetenznetzwerk für Oberflächentechnik e.V. in der Zeit von 07.30 Uhr bis 09:00 Uhr die 25te Frühschicht des Vereins bei der Hühoco GmbH durch. Der Wuppertaler Betrieb ist Gründungsmitglied des Vereins und stellt mit Dr. Ulrich Irle den Vorstandssprecher. „Auf diesen Treffen finden sich alle 6-8 Wochen Vereinsmitglieder und interessierte Unternehmen der Region zusammen“ erläutert Dr. Irle in seiner Begrüßung der Gäste. Dabei steht das Motto „Gemeinsam tun, was alleine nicht geht“ an erster Stelle.

„Die Fachleute unterhalten sich bei den Treffen über aktuelle Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten bei der Herstellung und Entwicklung von Produkten. Da sich verschiedene Branche treffen, lernen die Betriebe untereinander mehr über die Prozesse, die ihren eigenen vor- oder nachgelagert sind. In Summe ergibt dies einen Wettbewerbsvorteil – auch für die Standorte“, sagt Achim Gilfert, Geschäftsführer des Kompetenznetzwerkes.

„Für die zurzeit 44 Mitgliedsunternehmen, groß wie klein, stellt der Vorstand eine verlässliche Größe dar. Mit Dr. Urlich Irle, Michael Busenbecker und Ralph Jan Wörheide engagieren sich drei Unternehmen komplett ehrenamtlich für den Verein und seine Mitglieder. Wenn man sich überlegt, wieviel Zeit die drei für den Verein aufwenden, dann wird klar um welch intensiven Einsatz es sich handelt. Ich bin froh, in diesem Team mitzuwirken und spreche in meinem und im Namen der Mitglieder große Wertschätzung und Dankbarkeit aus“ so Gilfert weiter.

Neben einer Rückblende auf 24 vergangene Frühschichten stand diesmal das Thema „Mediation“ im Vordergrund. Verhandeln statt Gerichtsprozess ist ein Gewinn für alle. „Es ist schon eine große Ersparnis, wenn wir mit Hilfe der Mediation ein Problem in wenigen Sitzungstagen auflösen können, welches bei Gericht sicher über 300 Tage dauern würde. Dazu kommt noch, das man vor Gericht die Kontrolle abgibt. Anders als in der Mediation – hier ergeben sich sogar noch zusätzliche Kompetenzgewinne“ sagt Fr. Dr. Carmen Poszich-Buscher.

Anschaulich erläuterte die Referentin den Anwesenden neben den Vorteilen auch, wie Mediation im Gehirn funktioniert. Diese neurobiologische Sicht auf Mediation war für die Teilnehmer/innen eine neue Betrachtungsweise – denn neben den Kosteneinsparungen erklärte Frau Dr. Poszich-Buscher auch, dass Mediation für das Gehirn ein Ausnahmezustand ist und eine Höchstleistung darstellt. „Den mediativen Umgang mit Konflikten kann man sehr gut trainieren und bei einem Erfolg wird Dopamin ausgeschüttet, welches für uns Menschen ein Belohnungsstoff ist. Außerdem reduziert ein Konfliktverständnis im Sinne der Mediation den Stoff Amyloid im Gehirn, der für die Alterung des Gehirns zuständig ist. Neben all den positiven Effekten ist das noch ein schöner Zusatzeffekt“ so Frau Dr. Poszich-Buscher weiter. Im Anschluss wurde noch ein Rundgang durch den Betrieb angeboten, damit sich alle Anwesenden ein Bild von der Firma machen konnten.

Unser Verein bietet Wirtschaftsmediation für Unternehmen an. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Achim Gilfert telefonisch oder unter gilfert@netzwerk-surface.net

Nachlese der Frühschicht 24 bei Enthone Mc Dermind in Langenfeld

„Eine Forschungseinrichtung im Deutschen Bergbaumuseum, die sich sehr stark mit Oberflächentechnik beschäftigt – Das war fast jedem von uns neu“ erzählt Achim Gilfert, Geschäftsführer des Kompetenznetzwerk für Oberflächentechnik e.V. Nach einer spontanen technischen Anfrage, vorgetragen durch Anika Diekmann vom Bergbaumuseum, ging es dann mit dem Part von Enthone Mc Dermid los.

Dr. Stefan Schäfer berichtetete von den Aktivitäten des Betriebes und zeige auf, wie sich die Technologie und die Verfahren über mehr als 100 Jahre bei Enthone verändert haben. Er wies auch die gewachsenen Anforderungen, hier besonders der Automobilindustrie, hin. Im Anschluss an die Ausführungen hatten wir die Möglichkeit, den Betrieb „von innen“ kennen zu lernen. „Eine ganz tolle Sache, dass wir einmal in die Labore schauen dürfen“ freute sich eine Teilnehmerin, die aus Lüdenscheid angereist kam.

Nach dem Rundgang wurde durch den Verband der Chemischen Industrie das neue Projekt ELECTRA vorgestellt. Die Protagonisten, neben namhaften Unternehmen der Region auch das Forschungszentrum Jülich sowie die RWTH Aachen, warben für eine Unterstützung bei dem Aufbau eines Kompetenzzentrums für Elektrochemie. Auch wir als Verein haben einen Letter of Intend abgegeben.

Eine hervorragende Frühschicht – und vielen Dank an das Team bei Enthone. Die nächste Frühschicht findet am 6.4.2017 bei Hühoco in Wuppertal statt. Hier gibt es ein Sonderthema: Mediation – Verhandeln statt Gerichtsprozess.

Nachlese der Frühschicht 23 bei Carl Aug. Picard in Remscheid

Mit 45 Teilnehmern fand am 26. Januar die erste Frühschicht des Kompetenznetzwerkes für Oberflächentechnik e.V. in 2017 statt. „21 Besucher waren zum ersten Mal dabei, um uns kennen zu lernen“ freut sich Achim Gilfert, der sich als Geschäftsführer des Vereins um die Frühschichten kümmert.

„Wir sind der Firma Carl Aug. Picard, vertreten durch unser Vorstandsmitglied Michael Busenbecker, sehr dankbar, dass wir im Nachgang der Betriebsvorstellung auch den Betrieb besichtigen konnten“ so Gilfert weiter. Die Stimmen aus den Teilnehmergruppen waren durchweg positiv. Der Austausch, den diese informellen Arbeitstreffen ermöglichen, ist nicht zu unterschätzen. Es gab wieder Gäste und Betriebe, die an den Gastgeber konkrete Anfragen hatten. Dabei geht es um Prozesse oder auch Auftragsfragen.

Gegen 10 Uhr 15, über eine Stunde nach Ende der Veranstaltung, machten sich die letzten Teilnehmer auf den Weg zu ihren Betrieben. Da bei dieser Frühschicht leider nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten, haben wir diese Anfragen aber bereits jetzt in die Liste für die nächste Frühschicht genommen.

Wir treffen uns am 8. März in der Zeit von 07:30 bis 09:00 Uhr bei Enthone in Langenfeld. Im Anschluss wird bis gegen 10 Uhr vor Ort ein Vorhaben im Bereich der Elektrochemie vorgestellt, an welches Federführend durch das Forschungszentrum Jülich und der RWTH Aachen bearbeitet wird. Wer daran interessiert ist, kann gerne über die Frühschicht hinaus bleiben.

Die Einladung für die Frühschicht bei Enthone wird Mitte Februar versandt. Sie haben allerdings jetzt schon die Möglichkeit, sich bei Achim Gilfert vormerken zu lassen. Schreiben Sie dazu eine E-Mail an gilfert@netzwerk-surface.net.

Weitere Informationen zu Carl Aug. Picard finden Sie unter www.capicard.de/de/

Nachlese zur Frühschicht 22 bei RIO GmbH in Siegen

„Für uns ist das Bild einer Beschädigung unter dem Rasterelektronenmikroskop ein sehr ästhetischer Anblick – ein Kunstwerk. Für unsere Kunden ist die Beschädigung eher weniger schön“, so Dr. Günther, Geschäftsführer der RIO GmbH in Siegen.

Das Kompetenznetzwerk für Oberflächentechnik e.V. freute sich, dass es mit seiner letzten Frühschicht 2016 in dem im Technologiezentrum Siegen ansässigen Unternehmen zu Gast sein durfte. „Unsere nunmehr 22te Frühschicht war mit 20 Teilnehmer/innen sehr spannend und wir konnten uns von einem beeindruckenden Prüflabor überzeugen.

Wir sind stolz, dass die RIO GmbH Mitglied in unserem Verein ist.“ sagt Achim Gilfert, Geschäftsführer des in Hattingen ansässigen Oberflächenvereins. Nach einer Einführung in den Betrieb konnten sich die Teilnehmer/innen ein Bild von den einzelnen Prüflabors machen. Beim anschließenden, informellen Austausch ergaben sich, wie bei jeder Frühschicht, betriebliche Verbindungen und Anfragen.

„Die Qualität unserer Frühschichten erkennen wir daran, wenn um 10 Uhr immer noch Betriebe vor Ort sind, obwohl die Frühschicht um 9 Uhr endet“, erläutert Michael Busenbecker, Vorstandsmitglied des Vereins.

Wir bedanken uns sehr für die Ausrichtung der Frühschicht und danken dem RIO Team herzlich für Ihren Einsatz.

Informationen zur RIO GmbH können Sie hier herunterladen.

Nachlese der Frühschicht 21 bei Canto Ing.

„Wahnsinn, was es alles für Möglichkeiten gibt“, war der erste Eindruck nach den einleitenden Worten der Geschäftsführer Jörg Schmidt und Hagen Tschorn bei der Frühschicht am vergangenen Donnerstag bei der Firma Canto Ing. GmbH.

Zuvor überreichte Herr Gilfert noch die Mitgliedsurkunde an Dr.Ulrich Prinz, Mitglied und Vertreter der MacDermid Enthone GmbH & Co. KG. Mit der Urkunde können die Vereinsmitglieder auch ein sichtbares Zeichen für die Mitgliedschaft setzen.

Speziell Herr Tschorn ging in seinem Part auf die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Fertigungsmethoden in der Prototypenentwicklung ein und regte so die Kreativität der Zuschauer an. Egal ob Spritzguss, Stereolithographie, CNC-Bearbeitung oder Selective Lasermelting bzw. „Metalldrucken“ – Alle Verfahren finden sich bei Canto Ing. und werden bei der Prototypenentwicklung in Betracht gezogen. Die Vorteile additiver Fertigungsverfahren wurden deutlich, Herr Tschorn das Modell eines Spritzgusswerkzeugs mit optimierten Kühlkanälen vorgestellt wurde (links als durchsichtiges SLA-Teil, rechts das eigentliche SLM-Produkt).

Wobei Rapid Prototyping und 3D-Druck für die Firma ein alter Hut sind. Alle Verfahren gibt es schon seit über 20 Jahren und findet durch die abgelaufenen Patentlizenzen der Hersteller nun erst den reißenden Absatz. „Viel wichtiger ist jedoch, dass hierdurch ein Umbruch im Konstruktionsdenken stattfinden kann, wodurch losgelöst von althergebrachten/etablierten Maßen, Vorschriften und Normen das Ziel der Konstruktion in den Vordergrund im Mittelpunkt stehen kann: Nämlich z.B. die optimale Kühlung des Werkstücks“, sagt Geschäftsführer Jörg Schmidt. Das Sonnenbrillengestell aus Titan, das Canto Ing. für einen Kunden entwickelte, bildete dann die perfekte Überleitung zu Frau Dr. Beate Heisterkamp, die auf das Thema Ressourceneinsparung durch die Vorteile der hybriden Additiven Fertigung im Anschluss an den Unternehmensrundgang zu sprechen kam. Das jüngste Mitglied unseres Vereins stellt neben Ihren Kompetenzen als Korrosionsschutzexpertin und Materialconsultant das Projekt „Prozessschritte zur Industrialisierung der hybriden Additiven Fertigung (HAM) von Metallen in der Serienfertigung mittels selektivem Laserschmelzen“ vor. Diesen Impuls werden wir in der Vorstellung von Frau Dr. Heisterkamp näher darstellen.

Nachlese der 20. Frühschicht bei der GLW Velbert vom 30.06.2016

„Zwei Holzfäller sind im Wald zugange. Einer hat schon drei Bäume gesägt, der andere erst einen. Da sagt der mit den drei Bäumen – „hör mal, du musst deine Säge schärfen“ – worauf der mit dem einen Baum sagt „dafür habe ich keine Zeit, ich habe ja jetzt schon erst einen Baum“. Mit diesem Beispiel erläutert Volker Knipping, Geschäftsführer der Gemeinschaftslehrwerkstatt Velbert und Umgebung, das oftmals bei Betrieben erkennbare Bewusstsein für Bildungsfragen.

Ein Teilnehmer der Frühschicht sagte: „Ein Fräszentrum mit allem Drum und Dran für 1,5 Mio. Euro kaufen und für den Bediener vor Ort die Basisschulung von einem halben Tag buchen. Das ist ein Missverhältnis, denn die Potentiale der Maschine können mit so einer Schulung nicht genutzt werden“. Herr Knipping regte dann an, im Betrieb nicht nur den aktuellen Bildungsstand bei den Mitarbeitern zu reflektieren, sondern auch besonders die Potentiale bei den Mitarbeitern in den Fokus zu nehmen und mit den technologischen Herausforderungen abzugleichen.

Die 20.te Frühschicht unseres Vereins war wieder sehr spannend und neben den Maschinen und Anlagen der Lehrwerkstatt konnten wir auch das in der GLW beheimatete „Federnzentrum“ sehen. An modernsten Maschinen werden Mitarbeiter der Federnindustrie geschult und nach vorne gebracht. Das Federnzentrum ist einmalig in Deutschland.

Vielen Dank an die GLW, Herrn Knipping und die Crew, die das Frühstück vorbereitet hat. Weitere Informationen – auch über die Angebote der GLW finden Sie hier.

Nachlese zur 19. Frühschicht bei der Hochschule Bochum am 19.5.2016

Prof. Dr. Müller brachte den Teilnehmer der Frühschicht innerhalb weniger Minuten die wesentlichen Elemente seines Forschungsgebiets der Eigenspannungszustände von Federelementen im Labor Werkstoff- und Fügetechnik nahe. Anhand griffiger Beispiele zeigte er, wie selbst sehr große Bauteile in der Hochschule mit einem Röntgendiffraktometer gemessen und Kugelstrahlverfahren verbessert werden können. Man spürte sofort, dass er das nicht zum ersten Mal aber umso leidenschaftlicher erklärte: „Stahl verhält sich wie ein Radiergummi, den man knickt und biegt oder eine Menschenkette die man auseinander zieht. Je näher die Menschenkette verdichtet wird (Kugelstrahlverfahren) desto mehr Zugbelastung hält sie aus.“

Generative Fertigungsverfahren und Rapid Prototyping gehören auch an der HS Bochum zum Studium der Ingenieure. Vom CNC-Bearbeitungszentrum bis zum „Metall-Drucker“, der eigentlich gar nicht druckt und schon gar nicht sintert, lernen die Studenten die Feinheiten der praktischen Werkstoffbearbeitung im Labor Fertigungstechnik und Qualitätsmanagement.

Der moderne Konstrukteur zeichnet nicht mehr mit Tusche auf Papier sondern entwirft sein Teil in 3D am Computer, am besten noch mit stereoskopischer Visualisierung und Animation, und präsentiert das Ergebnis an der 5×4 Meter großen Smart-VR-Wall dem „Endkunden“. So jedenfalls an der HS Bochum, wo rund zehn von diesen Arbeitsplätzen geschaffen wurden, um das zu lehren, was so wichtig ist: Die Konstruktion im Gesamtkontext zu betrachten. Z.B. das Elektroauto entsprechend der Ansprüche des Motors zu konstruieren (Leichtbau), anstatt einen Elektromotor für das traditionelle Auto zu bauen. Die Teilnehmer durften auch mal ran:

„Vor 34 Jahren haben wir Schlosserlehrlinge bei FAG die erste CNC Fräsmaschine bekommen. Der Kracher! Heute saß ich hier vor einem Gerät, mit welchem ich aus einem virtuellen Produkt Elemente herausnehmen und in 3D vor meinem Auge drehen und wenden konnte“ sagt Achim Gilfert und stellte die Veränderung der Technologie anschaulich dar.

Dabei werden die Konstruktionsdaten – sofern gewünscht – zertifiziert und mit Nutzungsbestimmungen versehen in lokalen oder cloudbasierten Datenbanken angelegt, wodurch ausschließlich berechtigte Personen an den Konstruktionen arbeiten können, erklärte Stefan Binder vom CAD/CAE-Institut. Mit Blick auf die IT-Sicherheit stellt das einen „harten“ Faktor dar, um den man sich als Unternehmen keine Sorgen machen muss. Viel wichtiger wird hierbei der „weiche“ Faktor Mensch, der so gut wie möglich für das Thema IT-Sicherheit sensibilisiert werden will, um Plagiatkonflikte zu vermeiden.

„Was wünschen sich die anwesenden Unternehmen für Ingenieure? Ihre Tipps setzen gerne wir schon morgen in die Tat um!“, leitete der Dekan die Abschließende Fragerunde ein. Interdisziplinär geschulte Absolventen, die über den Tellerrand gucken und sich nicht „im technischen Bereich verkriechen“, sondern das ökonomische Denken eines Unternehmens verstehen und leben, werden in den heutigen Märkten gebraucht, sprach Ralph Jan Wörheide von der Orontec GmbH aus Dortmund seine Meinung aus.

Gleichzeitig hilft der Kontakt zur Praxis schon während des Studiums bei der persönlichen Entwicklung, weshalb die Hochschule stets bemüht ist Praxissemester, Abschlussarbeiten und Auftragsforschungen in Kooperation mit Unternehmen für die Studenten zu beiderseitigem Vorteil möglich zu machen und ermutigte die anwesenden Unternehmer den Kontakt zur Hochschule zu suchen.

Zusammengefasst war die Frühschicht bei der Hochschule Bochum wirklich sehr spannend mit hohem Praxisanteil und guten Kontakten für gemeinsame Projekte.