Nachlese der Frühschicht 44 beim Fraunhofer IST am DOC, Dortmund 16.11.2023 - Kompetenznetzwerk für Oberflächentechnik e.V.

„Das war ein klasse Treffen. Sowas geht nicht digital und es ist sehr schön zu sehen, wenn sich Gruppen bilden und fokussiert über Herausforderungen und auch die Technik sprechen“, sagt Achim Gilfert, Geschäftsführer des Kompetenznetzwerks für Oberflächentechnik e.V.

Neben den, nicht zu unterschätzenden, informellen Gesprächen hat Hanno Paschke vom Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST, aber auch konkrete Inhalte vermittelt. So stellte er die Aufgaben und Entwicklung der Fraunhofer-Projektgruppe am DOC und – als spezielles Thema des IST an diesem Standort – das Plasmadiffusionsbehandlungsspektrum vor. Es folgte Alexander Thewes mit einem Impulsvortrag zu den Eigenschaften und Anwendungen von PACVD-Hartstoff­beschichtungen. Tristan Brückner erklärte im Anschluss anschaulich den Hintergrund und das Untersuchungsangebot im speziellen Verschleißfall der Tribokorrosion. Abschließend gab Dr. Teja Roch des als Partner innerhalb der Fraunhofer-Projektgruppe agierenden Fraunhofer IWS einen Einblick in die Arbeiten für Wasserstofftechnologien.

Gerade für diesen Anwendungsbereich als auch für andere moderne Themen wie erneuerbare Energien oder nachhaltige Prozessketten spielt die Oberflächentechnik eine zentrale Rolle. Diese nutzt Prozesse, die Materialien in ihrer Randzone und der Oberfläche bis hinunter zur atomaren Ebenen modifiziert. Aktuell wird in der öffentlichen Diskussion und der Politik beim Thema Wasserstofftechnologien die Forderung hinsichtlich der vermehrten Verwendung von „Wasserstoff“ gestellt. Dies stellt auf der anderen Seite technologische Herausforderungen, die gelöst werden müssen. In nachfolgenden Gesprächen wurde viel über die technologischen Vor- und Nachteile dieser Anwendungen gesprochen wie Firmen die gestellten Anforderungen umsetzen können. Dies bezieht sich auch auf spezielle Beanspruchungen z.B. durch Korrosion und Abrasion, die am DOC durch entsprechende Verschleißprüfstände abgebildet und anwendungsnah untersucht werden können.

Kurzum – es war ein schönes und produktives Treffen. Im Namen unseres Vereins ein herzliches Dankeschön an das Team in Dortmund.

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