Autor-Archiv Carolin Becker

Das Familienunternehmen VOGEL-BAUER EDELSTAHL GmbH & Co. KG ist das Vereinsmitglied des netzwerk-surface, das jederzeit konsultiert werden kann, wenn Flacherzeugnisse in rost-, säure- und hitzebeständigen Stahlgüten gefragt sind. Als Pionier und Experte der Anarbeitung bevorratet das Solinger Service-Center kontinuierlich ca. 6.000 Tonnen an Edelstahl in Form von Coils, aus welchen vornehmlich Spaltbänder und Präzisionsplatinen adjustiert werden!

 

Oberflächenbearbeitung

Mit 40 Jahren Erfahrung in der Oberflächenbearbeitung von Edelstahlflacherzeugnissen lassen sich die unterschiedlichsten Kombinationen an Schliff- und Bürstausführungen, auch auf individuellen Wunsch hin, realisieren. Vielfach dienen die so aufgerauten Oberflächen als Basisgrundlage zur perfekten Auftragung von Haftvermittlern und Lacken…!

 

Partielle Folienbeschichtung 

Als eine weitere Spezialität zählt die Teilfolierung von Spaltbändern zum Leistungsportfolio.

Bild von Teilfolierung von Spaltbändern

© Vogel-Bauer Edelstahl GmbH & Co. KG

Zudem stehen der Abnehmerschaft zwei Bandanlagen zur nachgeschalteten Kantenbearbeitung mittels Kaltumformung (bspw. Walzarrondieren) oder unter Spanabnahme (Entgraten, Hobeln, Strehlarrondieren) zur Verfügung.

 

Rundum-Service mit kompetenter technischer Beratung, Bevorratung spezieller Produkte, strikter Einhaltung von Sondervereinbarungen, sowie die kurzfristige Just-in-time-Belieferung gehört bei VOGEL-BAUER zum Tagesgeschäft. Die Zertifizierung des Qualitätsmanagements nach ISO 9001:2015 liegt vor.

 

Profitieren Sie von diesen Kompetenzen unseres Vereinsmitglieds…. der technische Geschäftsführer Gerald Vogel (0212-23027-12) freut sich über Ihren Anruf!

 

Weitere Infos finden Sie in dieser Präsentation von VOGEL-BAUER EDELSTAHL GmbH & Co. KG oder auf Ihrer Website.

Nachlese der 2. Praxiszeit Kompakt gemeinsam mit sentin GmbH

Am 05.03.2021 trafen sich die Mitglieder des Kompetenznetzwerks für Oberflächentechnik e.V. und weitere Unternehmen produzierender Gewerke digital über Zoom. Dabei berichtete ChristianEls, Geschäftsführer der sentin GmbH, über die Möglichkeiten und Grenzen des maschinellen Sehens sowie der KI-Dateninterpretation – auch mit Blick auf die Oberflächentechnik. Im Laufe des Inputs wurden auch Beispiele aus Medizin und Lebensmittelindustrie thematisiert. Herr Els führte die Teilnehmer in seinem Vortrag zunächst einmal in das weite Feld der Qualitätskontrolle mit Hilfe von KI ein und erklärte welche Vorteile dieser Ansatz gegenüber klassisch regelbasierten Automatisierungslösungen in der Oberflächenqualitätsprüfung hat.

Regelbasierte Qualitätskontrollen seien dabei oftmals nicht robust genug, um sich an veränderte Bedingungen anpassen zu können. Ändert sich zum Beispiel im Tagesverlauf die Belichtung im Betrieb, geraten regelbasierte Prüfsysteme schnell an Ihre Grenzen und müssen aufwendig angepasst werden. Jede neue Veränderung an der jeweiligen Anlage ist so mit aufwendigen Nachjustierungen und damit auch Kosten verbunden.

Im Gegensatz dazu seien KI-Systeme lernfähig und sind dadurch robuster gegen derartige Veränderungen. Dazu kommen Aufgaben, die sich schlicht weg nicht mit regelbasierten Prüfsystemen umsetzen lassen. Herr Els zeigte den Teilnehmern an einer Prüfanlage für Nussschokolade, wie KI auch bei komplexen Produkten zur Qualitätskontrolle eingesetzt werden könne. Ein regelbasiertes System wäre in so einem Fall nicht möglich. Und auch der Mensch sei für derartige Prüfprozess oftmals nicht die beste Wahl, da der Mensch schlichtweg nicht derart lange konzentriert bleiben kann. „In Asien habe ich schon Anlagen gesehen, an denen alle 15 Minuten der Mitarbeiter ausgetauscht wurde, um eine vernünftige Qualitätskontrolle sicherstellen zu können“ so Herr Els. Das sei ebenfalls mit sehr hohen Kosten verbunden und sei dennoch weitaus fehleranfälliger als gut implementierte KI- Systeme.

Gerade für diese komplexeren Prüfprozesse sei KI bestens geeignet. Allerdings dürfe man bei KI-Systemen keinen Projektverlauf wie bei klassisch regelbasierten Systemen erwarten. Zum einen sei es nötig im Vorfeld eine solide Datengrundlage zu schaffen mit derer das KI- System auf den jeweiligen Anwendungsfall trainiert werden könne und zum anderen wäre der Lernprozess eines solchen Systems theoretisch niemals abgeschlossen und würde mit der Zeit immer besser werden. Durch die große Expertise von sentin könne dieser anfängliche Lernprozess allerdings deutlich beschleunigt werden. Herr Els betont, dass trotz riesigen Potentials bislang nur knapp 15% der KI-Projekte den Weg in die Serienproduktion finden würden. Daher sei es an der Zeit sei diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Els konnten die Teilnehmer noch weitere Fragen stellen und die Thematik diskutieren. Gerade im Bereich der Ressourceneffizienz sei es sehr wichtig für viele Unternehmen den Auswurf der Qualitätskontrolle zu minimieren. Auch die genauere Klassifizierung von Fehlern könne in Kooperation mit Zulieferunternehmen die gesamte Wertschöpfungskette ressourcenschonender gestalten.
Wir bedanken uns im Namen des Kompetenznetzwerks für Oberflächentechnik e.V. bei Herrn Els von sentin für diesen interessanten Vortrag, sowie allen Teilnehmern für Ihre Diskussionsbeiträge.

© Wocklum Chemie

Heute möchten wir Ihnen ein langjähriges Mitglied: die Chemische Fabrik Wocklum, vorstellen. Wocklum Chemie ist ein vielseitiger Ansprechpartner für kundenorientierte Lösungen in der Oberflächentechnik. Darunter zählen folgende Bereiche: Chemikalien, Wasserchemie, Oberflächentechnik, Life Science und Galvanotechnik. Hier wird ein besondere Wert auf eine individuelle Beratung gelegt, nach Vorgaben und/oder Betriebsversuchen vorab im Technikum. Dazu verläuft die Produktion auf nachhaltige Weise.

 

Daher handelt es sich hier nur um einen kleinen Ausschnitt des Kompetenzportfolios:

 

OBERFLÄCHENTECHNIK

 

» FUROCHEM-Programm
» Spezialchemikalien nach eigenen Rezepturen
» Objektive und sachliche Beratung in der Anwendungs- und Verfahrenstechnik
» Effizienzanalyse der derzeitigen Verfahren
» Labortechnik
» Ständige Weiterentwicklung und Qualitätsverbesserung
» MARUCLEAN-Reinigerlinie für verschiedene Anwendungsbereiche
» Von qualifizierten Fachleuten entwickelt
» Industrielle oder private Nutzung
» Manuelle Reinigung oder automatische Anlagen

 

Mehr Informationen finden Sie im angehängten Flyer. Nutzen Sie gerne unser breitgefächertes Kompetenzfeld und profitieren Sie davon.

Zum Flyer

 

Die Carl Aug. Picard GmbH ist ein vielseitiger Ansprechpartner, wenn es um Oberflächenservice geht. Als Hersteller von hochbeanspruchten Präzisionsteilen aus Stahl, geben sie uns einen kurzen Einblick in ihren spezialisierten Maschinenpark. Neben der Fertigung von Endprodukten bieten sie ebenso maschinelle Lohnarbeiten an.

 

Ihr umfangreiches Leistungsspektrum umfasst:

•             Materialberatung

•             Produktentwicklung

•             Laser- und Schneidservice

•             Schleifservice

•             Wärmebehandlung

•             3D-Messservice

•             Fräs- und Bohrservice (CNC-Bearbeitungszentren)

•             Richtservice

 

Überzeugen Sie sich gerne selbst und profitieren auch Sie von dieser umfassenden Kompetenz!

 

Zum Infoflyer

Zur Website

Am 25. November 2020 ist es wieder soweit und doch ganz anders als gewohnt: Wir laden Sie ganz herzlich zur ersten Online-Praxiszeit Oberflächen- & Galvanotechnik 2035 am 25. November 2020 um 15 Uhr ein. Die Veranstaltung wird über Zoom stattfinden. In dieser Praxiszeit beschäftigen wir uns mit Zukunftsthemen, die auf die Oberflächen- & Galvanotechnik 2035 zukommen:

Wieso das Jahr 2035? Das ist für Sie nur Zukunftsmusik? Die Welt wird um einiges anders aussehen: 2035 fahren in Kalifornien keine Verbrennermotoren mehr. Wir fliegen zum Mars. Der Mond wird zum Planeten B ausgerüstet. Junge Menschen die heute auf dem Schulhof für das Klima protestieren werden den heutigen CEOs von Großunternehmen folgen. Und das schon in 15 Jahren. Einen Einblick in die Zukunftsthemen erhalten Sie bei uns in der Praxiszeit Oberflächen- und Galvanotechnik 2035. Von einem Zukunftsszenario der Automobilität, zum Einfluss von Materialien in der Zukunft, der kritischen Betrachtung der Alternativen, bis zur Simulation in der Oberflächentechnik. Um solche innovativen Themen passend zu präsentieren, wird die Veranstaltung digital über ZOOM stattfinden.

Hier geht’s zum Anmeldeformular.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!